Training im Sommer

Der Sommer? Ja das war mein Sommer
Der Sommer fängt im Frühjahr an, von März bis November, manchmal auch zeitiger.
Alles, was hier geschrieben steht, ist ausschließlich meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung!
Um in einen guten fitten Zustand zu kommen, müsste ich mich dafür entscheiden, in der Woche wenigsten zwei bzw. drei Trainingseinheiten zu absolvieren und dann mal das berühmte Erbsenzählen (Kalorien) aktivieren. Dann komme ich vom Bauch weg! Wir sind ja Amateure und auch nicht im Alter von 20 bis …, da ist es eben gut, sich auf Trainingsvarianten ein zu lassen, die Fit machen könnten. Mein Fitnessprogramm habe ich entsprechend organisiert, das auch eine RTF von 120 und auch 150 km möglich ist. Jeder der ein Training mitmachen will, muss sich selbst seine Vorgaben setzen. Manchmal hilft es auch, darüber zu reden. Vielleicht haben wir das Richtige gefunden, vielleicht gibt es die zündende Idee.

Die Planung:  (Termine und RTF)
Vorbereitung einer Trainingstour:

Wo geht es hin? Nehme ich das Mountainbike oder das RoadBike?
Mit der Wahl des Gerätes ist schon der Weg festgelegt. Wie weit fahre ich? Und was brauche ich um nicht vom Sattel zu fallen?
Äußerst wichtig ist die Ernährung und das Getränk! Als Durstlöscher kommt nur in Frage eine Mischung aus Trinkwasser, 200 mg Salz (Meersalz und 30 g Traubenzucker) Schmeckt nicht gut, das tut gut. Für den Magen? am besten wären 2 Schmalzstullen, mal sehen wie das Zeug mitgenommen werden kann. (Beim Seenland 100, letztes Wochenende, habe ich diese Variante praktiziert und ich hatte das Gefühl, es funktionierte.
Mein Tagespensum: mit MTB bis zu 60 km und mit dem RoadBike bis zu 80 auch 120 km. Man hat ja auch noch einige andere Verpflichtungen! Ich fahre fast immer in eine landschaftlich reizvolle Gegend, Polen, Tschechien, Lausitzer Gebirge und Elbsandstein Gebirge. Fotoapparat ist (fast immer) dabei.
Radfahren kann weh tun! Theorie und Praxis

Das Gesäß ist das Erste, welches sich im Hirn meldet. Da hilft eine Radhose mit eingenähten Polster und eine Salbe, die im Schritt für eine Vorsorge gegen Druckstellen und Reibung ist. Pflege ist wichtig, denn sonst können sich die Druckstellen entzünden und dann ist eine Trainingspause sinnvoll und notwendig. Gute Erfahrung gibt es bei mir, mit der Anwendung von Kamillan in leicht verdünnter Form, im Sitzpolster oder danach.
Meine Erfahrung: so ab 30 km fühlt man die Sitzknochen, mal mehr oder weniger.
Ein kardiofähiger Fahrradcomputer hilft gegen übermäßige Belastung des Herzen! Den Puls habe ich somit immer im Blick, manchmal sind das etwa 155 bis 165 Hz, auch mal 170 Hz . Der Puls im aeroben Bereich, zwischen 130 und 140 ist sehr gut, aber nicht im Gebirge.
Kraftaufbau, ja!! und Fettabbau naja?? Weniger Fett am Körper, weniger Mampf und mehr Disziplin, dann klappt es auch mit der längeren Distance. Die Berge sind gute Fettkiller. Wenn die Kraft, Kondition, also die Fitness auf einem guten Niveau ist, sinkt der Pulsbereich ganz von selbst, wie, das muss dann jeder selbst erfahren.

Tour Nachbereitung:
Schweiß beseitigen und dann nutze ich die Fascinrolle (Blackroll), mit denen mache ich meine angespannten Muskeln richtig geschmeidig und locker. Man kann das als eine super Gymnastik betrachten, weil der gesamte Körper gelockert wird. Die Verklebungen der Fascien mit den Muskeln werden mit diesen Rollen gemildert, beseitigt? Die Muskeln sind dann ordentlich gelockert.
Was sind Faszien? Schauen sie sich ein Stück Schweinefleisch an, am besten Kamm. Hier sind zwischen den einzelnen Muskeln weiße Häute zu finden, das sind diese Fascien.
Bei untrainierten Menschen, verkleben die Fascien mit den Muskeln und lassen nur mit Widerständen eine Bewegung zu, die ja immer gegenläufig sein muss, zu. Faszientraining kann auch sehr schmerzhaft sein, da müssen wir durch!
Wie es gemacht wird? Anleitung gibt es dazu.

Meine technische Mail
Die Radsport-Mail

Wir sehen uns! Im Sommer 2018 und der beginnt sehr zeitig!